Bekes, der Cookiedieb

Bisher hat mich Frauchen ja immer irgendwie doch erwischt, wenn ich heimlich an ihrem PC war. Diesmal hat sie mich allerdings geschnappt und vor ihren Laptop gesetzt und gesagt „Zeit für deine Beichte.“ Weil ich anfangs nicht wusste, worauf sie hinaus will (meint sie die Schuhe, die ich immer im ganzen Haus verteile, ihren frisch gewaschenen Rock, der zufällig in meinem Lager wiedergefunden wurde, oder die Butter, das Brot, die offenen Schranktüren?) also habe ich erst mal ganz unschuldig geguckt. Sie hat mich Cookiedieb genannt, sich umgedreht und ist weggegangen. Achsooo, die Cookies. Okay, also:
Frauchen hat am Montag Cookies gebacken. Hammerkekse hat sie die genannt. Und sie hat drei Stapel gemacht: einen für zu Hause (das zählt mich nicht mit, offensichtlich), einen für ihre Kollegen und einen für Ronja. Und keinen für Bekes. Und was macht sie mit den Keksen? Verstecken. Einpacken. Mitnehmen. Außerhalb meiner Reichweite deponieren. Frechheit. Jedenfalls am Dienstag streife ich so durch das Haus, nachdem Herrchen gegangen ist, und entdecke Cookies. Da liegen sie, in Frauchens neuem Regal. In einem offenen Paket. Wie für mich gemacht! Schnell (ich verrate nicht wie) die Cookies aus dem Paket gemopst, ohne das es auffällt, Tüte drum herum entfernt und los geschlemmt. Und maaaan, sind die gut! Ronja kann euch das bestimmt bestätigen. Als Frauchen nach Hause kam, hat sie natürlich sofort die fehlenden Kekse bemerkt und welche von ihrem Stapel für Ronja eingepackt.

Also, liebe Ronja, es tut mir leid, dass ich die perfekten Kekse von Frauchen einfach gegessen habe, aber du kannst bestimmt verstehen, warum ich es tun musste! Ich hoffe du verzeihst mir.

Dein Bekes <3

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