Blogtour: Der Wanderer von D.Stalder

Willkommen zum dritten Tag der Blogtour zu Der Wanderer von Dominique Stalder.

Gestern ging es bei Buchreisender um Dark Fantasy, und heute um die Unterwelt. Eine Übersicht über die teilnehmenden Blogs findet ihr hier.
Der Wanderer
In Der Wanderer von Dominique Stalder geht es auch um die Unterwelt. Unter Dem Begriff Unterwelt versteht man einerseits das Reich der Toten, also z.B. den Hades oder die Hölle. Ursprünglich war Unterwelt eine Bezeichnung für „unter der Erdoberfläche“ und erst seit dem Anfang des 16.Jahrhunderts wird sie auch als Hölle bezeichnet.
In den 1920er Jahren wurde der Ausdruck von dem englischen Wort Underworld abgeleitet für die asozialen Schichten von Verbrechern und Kriminellen, und auch heute noch beschreibt Unterwelt das zwielichtige Milieu von Berufsverbrechern. Allerdings bezieht sich diese Bedeutung der Unterwelt nicht auf den Wanderer.

 

Die Menschen haben über die Jahrhunderte verschiedene Vorstellungen von der Unterwelt entwickelt. In der griechischen Mythologie, die den meisten wahrscheinlich am geläufigsten ist, heißt die Unterwelt Hades und wird vom gleichnamigen Gott Hades, und seiner Frau Persephone, regiert. Mit Hilfe von Charon, dem Fährmen, und einem Obolus unter der Zunge, kommt man nach dem Tod über den Styx zum Eingang des Hades, welcher von Kerberos, dem dreiköpfigen Hund, bewacht wird. Die meisten Seelen gehen in die elysischen Gefilde, wo sie als Schatten schmerzlos existieren, oder in ewiger Glückseligkeit. Frevler und Gotteslästerer landen im Tartaros, welcher Zeus auch als Gefängnis für Missetäter dient. Kronos befindet sich z.B. im Tartaros und erlebt dort ewige Qualen.
Die christliche Hölle unterscheidet sich etwas vom Hades, denn in die Hölle kommen nur die schlechten Menschen. Die Hölle ist ein Ort der Qualen, bevölkert von Dämonen und regiert vom Teufel. Teilweise wirken auch menschliche Opfer bei den Bestrafungen in der Hölle mit (SupernaturalFans wissen das). Zwischen dem Paradies und der Hölle gibt es aber noch das Fegefeuer, als ein Ort der Läuterung.

 

Im Shintoismus (Japan, wird oft mit Buddhismus verwechselt) ist Yomi der Shinto-Begriff für die Unterwelt als Land der Toten, beherrscht von Izanami, der Große Kani von Yomi. Die Toten wohnen und verrotten da, und zwar für immer. Wenn man einmal an der Feuerstelle von Yomi gegessen hat, gibt es keine Rückkehr mehr ins Land der Lebenden, vergleichbar mit dem Hades und der Hölle. Allerdings ist Yomi weder das Paradies, nach dem man sich sehnt, noch die Hölle, in der man leidet. Im Yomi fristet man ein düsteres, schattiges Dasein bis in alle Ewigkeit, unabhängig vom geführten Leben. Es wird angenommen, dass Yomi, als Teil eines Dreiergespanns, unter der Erde liegt. Es gibt also im Shintoismus die Gefilde des Hohen Himmels, das Mittelland des Schilfgefildes, also die Welt der Irdischen, und die Unterwelt.
In der chinesischen Mythologie wird die buddhistische Unterwelt Diyu genannt, was soviel wie Erdgefängnis heißt, und von Yama beherrscht wird. Diyu wird als Irrgarten unter der Erde mit verschiedenen Ebenen bzw. Schichten und Kammern beschrieben. Die Seelen büßen in Diyu für ihre Sünden zu Lebzeiten, sie fühlen zwar den Schmerz, können aber nicht sterben, bis zu ihrer Erneuerung für die Reinkarnation.

 

Die Unterwelt im Wanderer ist ein eigenes Reich von Dreien (genannt Fraktionen) und nennt sich auch „Das schwarze Reich“, in dem „Die Schwarzen“, also die Dämonen, leben. Es ist keine Welt, in die die Toten einkehren.
Für Menschen gibt es keinen allgemeinen bekannten Weg in das schwarze Reich. Es gibt zwar die „schwarzen Tore“, doch sie sind selten und schwer zu entdecken. Menschen kommen also nur durch Verbannung oder Verführung in die Unterwelt, wenn Dämonen sie also verbannen oder locken. Menschen leiden und dienen in der Unterwelt, sind also eher Sklaven.
Auf der gesamten Welt versuchen Diener der Dämonen Menschen zu rekrutieren um später die feindliche Fraktion angreifen zu können.
Beherrscht wird das schwarze Reich von sieben Dämonenlords, Geschwister, und jeder ist Herr oder Herrin einer dunklen Gefühlsregung, also Hass, Angst, Schadenfreude, Eitelkeit, Leichtsinn oder Arroganz. Der oberste Dämon heißt Zaphkirantiat und ist der Herr der Unterwelt.

Morgen geht es mit der Covervorstellung bei Fantasybücher für dich weiter!

 

Und nun zum Gewinnspiel:

Wanderer GewinnspielAn jedem Tag stellt die jeweilige Bloggerin ein paar Fragen, die man auf Basis ihres Textes beantworten kann.
Jede Lösung gibt euch Buchstaben für das finale Lösungswort!
Das finale Lösungswort schickt ihr per Mail an:

kontakt@dominique-stalder.de
Betreff: „Der Wanderer“
Und natürlich mit eurer Lösung!
Einsendeschluß ist der 20.11.2015 um 19 Uhr!

Die Preise:
1. Preis
das eBook (mobi oder epub) und ein Druck des Covers auf Leinwand (40x50cm) mit Signierung
2. Preis
das eBook (mobi oder epub) und eine Kaffetasse in Schwarz mit dem Cover als Aufdruck
3. Preis
das eBook (mobi oder epub) und ein „Der Wanderer“ Lesezeichen

Verkündigung der Gewinner ab 20 Uhr auf allen Blogs!

Und hier kommen meine Fragen:

Frage 1: Wie heißt der Große Kani von Yomi noch? Der erste Buchstabe der Antwort steht für die 2, und der vierte Buchstabe steht für das J.

Frage 2: Wie heißt in Der Wanderer der oberste Dämonenlord? Der erste Buchstabe der Antwort steht für das A, und der vierte Buchstabe steht für die 6.

Viel Spaß und möge das Glück stets mit euch sein!

Gewinnspiel-Disclaimer: Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ansprechpartner und Verantwortlicher ist alleine Dominique Stalder.

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2 Responses to Blogtour: Der Wanderer von D.Stalder

  1. Toll geschrieben und sehr interessant zu lesen 🙂

  2. Huhuuu,

    vielen Dank für den heutigen Blogtag 😀
    Lösungen sind notiert und schon ins Lösungswort gesetzt.

    Lieben Gruß, Yvonne

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