Gastrezension: Tiffany von L.Schwarz oder: Bekes liest

Titel: Tiffany – der katz-normale Wahnsinn
Autor: Larissa Schwarz
Taschenbuch

Klappentext:
„Wir verstehen uns?“
„Yo!“
Julietta spricht mit ihrer Katze. So weit, so normal. Bis Tiffany eines Tages antwortet. Kaum haben die beiden den Schock überwunden, findet sich ein Dorn im Katzenauge: Leander, Frauchens potentieller neuer Fußwärmer. Ganz Feuerwehrmann hat er zwar schon mal eine Katze aus einem Baum gerettet, rechnet aber nicht mit Tiffanys Eigensinn. Denn Ihre Feline Hoheit sieht ihren Thron in Gefahr und die Krone wackeln. Also scheut sie weder Krallen noch Mühen, um ihr Königreich zu verteidigen.
Der katz-normale Wahnsinn bricht aus und stellt Juli vor die Wahl: Er oder ich.
Tiffany ist der weihnachtliche Liebesroman für jeden Katzenliebhaber. Witzig, überraschend und frisch, auch für Allergiker geeignet.

Wie schön die Welt doch wäre, wenn unsere Herrchen und Frauchen uns verstehen würden, zeigt dieses tolle Buch. Tiffany wird von ihrem Frauchen verstanden und so einige Missverständnisse wurden geklärt und Umerziehungen in Angriff genommen. Hach, ich hätte auch gerne ein eigenes Sofa.

„Bekes, du tust immer so als würdest du Todesqualen leiden, wenn du mal auf dem Sofa liegen musst. Wozu also ein eigenes?“

Ja ok, vielleicht sollte ich nicht von Katze auf Hund schließen. Aber mal ehrlich, wer wünscht sich kein eigenes Sofa?

„Kommst du jetzt mal zu dem Buch?“

Jaja, nörgel nicht so rum und bring mir lieber was zum Knabbern. Also dann komm ich mal zum Buch:
Tiffany tanzt Juli ganz schön auf der Nase rum, da ist es nur eine Frage der Zeit, bis das mal schief läuft. Und dann kommt der neue Freund von Juli dazu und schon haben wir eine Katastrophe. Jetzt mal ehrlich, sind alle Katzen so eifersüchtig? Jedenfalls wird in diesem Buch mit viel Witz und Charme erzählt, wie man seine Katze behandeln sollte, aber auch wie sie sich benehmen sollte. Also liebe Jungkatzen, guckt euch nicht alles von Tiffany ab!
Die Autorin, auch wenn ich glaube, dass Audrey dahintersteckt, hat ein sehr witziges Buch geschrieben. Es ist eine Liebeserklärung an Katzen. Und ihre Herrchens und Frauchens. Und was für Menschen ist auch dabei, also eine Liebesgeschichte meine ich. Frauchen war davon sehr angetan, soweit ich das mitbekommen habe. Das Buch ist so gut, das schläft jetzt immer bei mir.

Bekes im Land der Disteln

Da werde ich den einen Morgen früh geweckt von Frauchen, was ja an sich normal ist. Aber dass Herrchen gleich mit aufgestanden ist, ist nicht normal. Dann wuseln die durch die Wohnung was das Zeug hält und schon sitzen wir alle im Auto. Gehts zur Homa und zum Hopa? So früh schon? Nein! Jedes Mal, wenn wir anhalten, sind wir an einem neuen Ort wo scheinbar viele Artgenossen kurz verweilen. Man hat das da gerochen, zum Umfallen.
Gefühlte 16 Stunden später sind wir irgendwo angekommen, wo wir anscheinend länger bleiben, denn sogar mein Lager hat es dahin geschafft. Komisch ist es da, so warm. Und ich habe immer so ein Rauschen im Ohr gehabt. Aber Leute, ich kann euch sagen, der Wind da war super!
Also wie ich erfahren haben, haben wir uns in Kroatien befunden. Sehr angenehm da. Viele neue Fans gefunden, alle haben sie mit dem Finger auf mich gezeigt und sich gefreut. Es gab sogar Groupies, die mich streicheln wollten, oder ein Foto. Nur Autogramme durfte ich nicht vergeben. Frauchen fand das wäre zu viel des Guten.
Aber ich wollte ja vom Land der Disteln erzählen. Ja, davon gibt es da viele. Und ich habe sie ALLE mitgebracht! Heimlich. Zumindest hab nicht mal ich das mitbekommen 😀 Ich dachte immer, die aus dem Bart wäre ich losgeworden, aber da hab ich auch den Rest des Körpers nicht gesehen. Und meint ihr ich hätte in Kroatien eine Pflanze mit Disteln gesehen? Nicht eine! Wo kommen die alle her? Laufen die da so rum? Ich nehme Spekulatius und Ideen sehr gerne an. Ich meine Spekulationen.
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Bis zum nächsten Mal,
euer Distelexpress

Bekes und das überschwemmte Wohnzimmer

Leute, Leute, was für ein Wochenende… war es die Hitze? Ich denke schon. Anders kann ich mir das Verhalten von Herrchen und Frauchen einfach nicht erklären. Es war also ein ganz normaler Samstag. Aufstehen, Hühner wecken, das nehme ich immer besonders ernst und belle besonders laut, und dann Frühstücken und anschließend auf den kalten Stufen vor der Tür liegen. Bei den Temperaturen das beste, was man machen kann. Manchmal beneide ich euch Menschen ja um eure Nacktheit. Den ganzen Tag hecheln macht auch keinen Spaß. Aber ich schweife ab. Es neigt sich zum Abend hin, ich bekomme Abendbrot, und Frauchen deckt fleißig den Tisch, während Herrchen mit seinem stark riechenden Wasser rumspielt und ganz viel süß duftende Creme reinmacht (Metansatz und Honig, Anm. von Frauchen). Jedenfalls gerade als Herrchen diesen riesigen Ballon mit diesem komischen Wasser auf den anderen, rollbaren Tisch stellt, knackt es. Herrchen und Frauchen schauen sich an, und Herrchen hebt diesen Ballon wieder an. Ich vermute mal, sie dachten dieser Tisch würde gleich zusammenbrechen. Weit gefehlt. Denn in diesem Augenblick bricht der Boden aus dem Ballon und dieses ganze süßlich riechende Wasser verteilt sich auf dem Wohnzimmerboden. War das so gewollt? Ich vermute mal nein, denn meine beiden Menschen sind wie aufgescheuchte Hühner durch das Haus gerannt und haben Handtücher zusammen gesucht. So sah das dann aus:
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Frauchen hat mich auch immer aus dem Haus geschickt. Ich hatte pro forma schon mal ein schlechtes Gewissen. Als sie mir aber dann was Süßes hingelegt hat, wusste ich, dass sie nicht böse auf mich waren. Ich war trotzdem verwirrt, denn die ganze Zeit musste ich draußen liegen. Tagsüber ist das ja ok, aber abends bin ich doch gerne bei meinen Menschen. 🙁 Und so gemütlich Abendbrot essen haben die beiden auch nicht gemacht. Und meinen Teppich haben sie auch draußen hingelegt. Obwohl, am nächsten Tag kam mein Hopa (Hunde-Opa, Anm. von Frauchen) und hat einen anderen Teppich gebracht. Auch wenn der für das Wohnzimmer zu klein ist, liegt er jetzt vor Frauchens Bücherregal und der ist soooo herrlich weich. Am liebsten liege ich jetzt immer da. Der Samstag hatte also doch was gutes. Für mich zumindest.

Bekes und der Kuchen

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Beweisfoto

Also sowas muss ich mir nicht bieten lassen! Erst macht Frauchen diesen super lecker duftenden Kuchen, und lässt ihn über Nacht auf dem Couchtisch stehen, und dann beschwert sie sich, dass ich mal probiert habe. Ich ähm meine… das war ich nicht, das war schon so! Ich hab nur mal dran geschnuppert! Können diese Augen lügen?20160411_160627

Bekes und der Zaunpfahl

Heute war ein merkwürdiger Tag, weil statt Herrchen Frauchen zu erst zu Hause war. Und obwohl ich ganz viele schöne Sachen gemacht habe, hat sie gar nichts zu gesagt. So habe ich die Schlafsachen von Herrchen voll gesabbert, weil ich weiß er mag das so sehr. Und ich habe die Schuhe im Wohnzimmer verteilt. Heute habe ich es sogar geschafft, den Schuhschrank aufzubekommen und habe als Beweis einen richtig schweren Schuh auf mein Lager gepackt. Und dann habe ich den Ofen aufgemacht, leider war nichts drin, und eine Pfanne aus dem Schrank auf mein Lager gelegt. Was immer Frauchen dachte, was ich ihr damit sagen wollte, es hat funktioniert. Sie hat eine ganze Tüte mit getrocknetem Brot von meiner Homa im Garten verteilt. Man, das war ein Spaß alles zu suchen. Und jetzt lege ich mich draußen auf die Stufen und genieße meinen Sieg.
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Bekes und die Herausforderung

20160122_234912Also ich würde ja schon sagen, dass ich der beste und liebste Hund der Welt bin. Und dass ich zwei Lager habe, und viele Knuddeleinheiten bekomme, bestätigt das meiner Meinung nach schon. Und eigentlich mach ich gar nicht so viel, was Frauchen und Herrchen auf die Palme bringen. Aber manchmal, da glaube ich, dass sie mich herausfordern wollen.

Also zum Beispiel als Herrchen nach dem Frühstück die Futterdose ganz nah am Rand stehen ließ. Das war ganz klar eine Aufforderung an mich, diese Dose zu plündern. Und vermutlich hat Herrchen das Frauchen erzählt, weil ich kein Abendbrot bekommen habe, ganz egal, wie oft ich sie angestupst und bedeutungsvoll in Richtung Küche geschaut habe.
Oder der andere Tag, als Frauchen einen Teller auf den Tisch gestellt hat, und ein Gemüsestäbchen einfach in meine Schnauze geflogen ist. Leider wurde ich dann auf mein Lager verbannt, was echt nicht nett war. War doch nicht meine Schuld, dass dieses Leckerli so nah am Tellerrand lag. Naja, im Endeffekt durfte ich es doch noch auffressen.
Nun muss ich aber wieder los, da stehen Muffins auf dem Tisch… Herausforderung angenommen!

Bekes und die turbulente Nacht

20151231_222907Nichts ahnend stehe ich nachts vor dem Bett. Mit Schluckauf. Wahrscheinlich hab ich mal wieder zu viel im Stall genascht. Na egal. Also ich hickse so vor mich hin, und schlabber mir die Schnute ab, als sich Frauchen plötzlich regt. Dabei war das noch gar nicht ihre Zeit. Also bin ich hingegangen und habe geschaut, was genau sie macht. Völlig verrückt, sie hat mich gestreichelt. Und dann ist sie aufgesprungen und hat mich raus gelassen. Vor ihrer Aufstehzeit! Anscheinend hat mein Schluckauf sie ziemlich genervt. Also habe ich draußen meine Runde gedreht, als ich auch schon wieder hereingerufen wurde. Was das bringen sollte, weiß ich selbst nicht, denn dann lag Frauchen wieder im Bett und ich hatte weiter Schluckauf. Und ehrlich, sie muss Hummeln im Hintern haben, dann sprang sie doch glatt wieder auf und hat mich wieder herausgeschickt. Also habe ich mitgespielt und meine Runde gedreht. Aber sie hat mich gar nicht wieder hereingerufen. Ob sie mich vergessen hat? Ein dezent gesetzter Beller direkt vor dem Schlafzimmer dürfte sie daran erinnern, dass ich noch da bin. Also ging die Tür auf und Frauchen hat mich genervt hereingerufen. Das habe ich nun gar nicht verstanden. Ist doch nicht meine Schuld, wenn sie mich vergisst. Also lege ich mich auf mein Lager, bin gerade so richtig schön am Einschlafen, denn endlich war der Schluckauf weg. Und wie sollte es auch anders sein? Frauchens Licht geht an und sie springt völlig entnervt auf und lässt mich wieder raus. Dabei musste ich gar nicht mehr, ich hab mich doch schon bei den Aktionen davor leer ge******. Aber Frauchen hatte anscheinend keinen guten Start in den Tag, sie war total grummelig, als ich wieder zurück auf mein Lager bin um weiter zu schlafen. Dabei müsste ich grummelig sein, immerhin hatte ich Schluckauf, nicht sie, und ich wurde ständig aus dem Haus gejagt, nicht sie.

Bekes und der Sitzsack

20151218_164555Frauchen hat unter ihrem Schreibtisch ein Sitzkissen. Warum? Eigentlich damit sie keine kalten Füße bekommt, aber sind wir mal ehrlich, sie sitzt neben dem Kamin. Kalte Füße sollte sie da nicht haben. Deswegen liege ich öfter mal drauf. Aber das geht natürlich nicht einfach so. Zuerst einmal muss ich um den Sitzsack rumlaufen und schauen, von welcher Seite ich ihn am besten bezwinge. Da er wie gesagt unter dem Schreibtisch liegt, und auch noch an einer Wand, bleiben mir da nicht viele Möglichkeiten. Wenn ich mich also entschieden habe, wie ich mich dem Sack nähere, wird er erst mal mit den Vorderpfoten bearbeitet. Ein wenig da drücken, ein bisschen hier anstupsen. Natürlich reicht das nicht, und so stell ich mich komplett auf den Sack und dann wird losgetreten, herumgedreht, um aus anderen Positionen zu treten, und dann endlich, kann ich mich bequem hinlegen. Nein, doch noch einmal treten, herumdrehen, wieder anstupsen, fertig. Manchmal ist das ein echter Kampf. Ich als Hund habe es echt nicht leicht mit diesem Sitzsack.

Gastbeitrag: Bekes und die Lasagne

Hallo, hier spricht Bekes‘ Frauchen. Da er momentan im Garten ist und auf die Hühner aufpasst, dachte ich mir ich nutze die Chance, um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern. Also, ich habe diese Woche für meinen Mann eine Lasagne gemacht, so richtig mit Fleisch und so. Und da er nicht alles geschafft hatte, stand die im Ofen, der Ofen leicht offen, damit er noch auskühlen kann. Ich habe von meinem Schreibtisch aus einen sehr guten Blick auf die Küche, und da dreh ich mich um und sehe, wie Bekes diese Lasagne fixiert. Er stand ganz still vor dem Ofen und starrte durch diesen Spalt auf die Lasagne. Ein herrlicher Anblick. Und als er mitbekam, dass wir ihn anstarren, hat er sich vor den Ofen gesetzt. Ich muss dazu sagen, wenn ich ihn füttere, muss er vor seinem Napf auch immer Sitz machen und auf das Kommando warten. Und das hat er bei der Lasagne also auch gemacht, auf das Kommando gewartet. Leider musste ich ihm dann mitteilen, dass die Lasagne nicht für ihn gedacht ist, und ich habe ihn mit einem Leckerli entschädigt, aber das war einfach ein Bild für die Götter. Leider konnte ich kein Bild machen, der kleine ist oft Kamerascheu. Als Entschädigung gibt es ein Bild von Bekes auf der Trabirückbank. Sehr glücklich ist er in dem Auto leider nicht…

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Bekes und der Flotte Otto

Frauchen aus dem Haus, Herrchen auch endlich, und die Kekse haben sie auf dem Tisch vergessen. Die beiden glauben doch nicht wirklich, dass so ein kleiner Tisch, und so eine kleine Dose, mich vom himmlischen Vergnügen abhalten? Also ran an die Kekse. Nur leider, naja, waren es anscheinend doch zu viele und obwohl Herrchen gar nicht so lange immer weg ist, naja, mir ist das echt peinlich. Aber der neue Fußabtreter im Eingangsbereich ist jetzt eingeweiht. Oder entweiht, wie Frauchen sagen würde. Wenigstens hatte der Hersteller mit einem Recht: Leicht zu reinigen ist er allemal.

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Bekes, Herr der Kastanien

13561437157154723War das wieder eine verrückte Woche. Erst ist Frauchen an Ausschlaftagen früh aufgestanden und war den halben Tag weg, und dann war sie an einem Frühaufstehtag einfach zu Hause! Und anstatt sich zu entspannen, so wie sonst an solchen Tagen, hat sie sich ganz viel Fell übergezogen, sobald Herrchen aus dem Haus war, und hat Blätter geharkt. Den Sinn habe ich nicht ganz verstanden, aber Frauchen hat das Tor offen gelassen und so konnte ich die Umgebung nach Feinden absuchen, und ein wenig spazieren gehen. Achja, und auf Frauchen aufpassen. Zwischendurch kamen auch zwei kleine Hunde und mit denen hab ich dann gespielt, aber eigentlich hab ich die gaaaanze Zeit aufgepasst. Frauchen hat mir auch immer Kastanien zugeworfen, die ich dann bewachen musste. Leider hat sie nicht immer den Haufen getroffen, und so konnte ich nicht auf alle aufpassen. Aber sie hat mich trotzdem gelobt, also habe ich alles richtig gemacht. Warum ich auf die Kastanien aufpassen sollte, weiß ich allerdings nicht, die kann man ja nicht mal essen. Nach einer Ewigkeit sind wir dann auch wieder ins Haus und Frauchen hat sich geputzt und dann Feuer gemacht und wir haben auf Herrchen gewartet. Auch wenn ich nicht viel von der Umgebung sehen konnte, war es doch spannend. Und die Kastanien hatte Frauchen dann alle aufgesammelt. Zum Glück hab ich so gut auf sie aufgepasst und niemand hat mir welche weggenommen. Eine habe ich auch behalten, die habe ich ganz heimlich in mein Lager geschmuggelt. Ich hoffe Frauchen entdeckt sie nicht, irgendwie mag sie Kastanien doch nicht so, wie ich dachte.

Bekes, der Cookiedieb

Bisher hat mich Frauchen ja immer irgendwie doch erwischt, wenn ich heimlich an ihrem PC war. Diesmal hat sie mich allerdings geschnappt und vor ihren Laptop gesetzt und gesagt „Zeit für deine Beichte.“ Weil ich anfangs nicht wusste, worauf sie hinaus will (meint sie die Schuhe, die ich immer im ganzen Haus verteile, ihren frisch gewaschenen Rock, der zufällig in meinem Lager wiedergefunden wurde, oder die Butter, das Brot, die offenen Schranktüren?) also habe ich erst mal ganz unschuldig geguckt. Sie hat mich Cookiedieb genannt, sich umgedreht und ist weggegangen. Achsooo, die Cookies. Okay, also:
Frauchen hat am Montag Cookies gebacken. Hammerkekse hat sie die genannt. Und sie hat drei Stapel gemacht: einen für zu Hause (das zählt mich nicht mit, offensichtlich), einen für ihre Kollegen und einen für Ronja. Und keinen für Bekes. Und was macht sie mit den Keksen? Verstecken. Einpacken. Mitnehmen. Außerhalb meiner Reichweite deponieren. Frechheit. Jedenfalls am Dienstag streife ich so durch das Haus, nachdem Herrchen gegangen ist, und entdecke Cookies. Da liegen sie, in Frauchens neuem Regal. In einem offenen Paket. Wie für mich gemacht! Schnell (ich verrate nicht wie) die Cookies aus dem Paket gemopst, ohne das es auffällt, Tüte drum herum entfernt und los geschlemmt. Und maaaan, sind die gut! Ronja kann euch das bestimmt bestätigen. Als Frauchen nach Hause kam, hat sie natürlich sofort die fehlenden Kekse bemerkt und welche von ihrem Stapel für Ronja eingepackt.

Also, liebe Ronja, es tut mir leid, dass ich die perfekten Kekse von Frauchen einfach gegessen habe, aber du kannst bestimmt verstehen, warum ich es tun musste! Ich hoffe du verzeihst mir.

Dein Bekes <3

Bekes‘ Poolalbtraum

Fast 40°C sind in meinem Reich und ihr fragt euch bestimmt, was macht ein Wollknäuel wie ich eigentlich um mit der Hitze zurecht zu kommen? Hecheln natürlich, die Frage ist eher, warum die Menschen nicht hecheln, schlimmer noch, anfangen doller zu riechen? Wäre Hecheln da nicht die bessere Alternative? Die Hühner tun es doch auch! Aber zurück zum Thema. Natürlich versuche ich mich so wenig wie möglich zu bewegen. Ich habe nicht mal Lust dem Ball hinterher zu laufen, geschweige denn ihn auch wieder zurück zu bringen. Da müssen die Menschen ausnahmsweise mal selber laufen. Ich liege also auf meinem Lieblingsplatz, auf den kühlen Stufen vor der Tür. Oder im Haus direkt auf dem Blech vor dem Kamin, das ist herrlich kühl.
Nun habe ich festgestellt, dass Menschen gerne ins Wasser gehen, wenn ihnen zu warm ist. So sind auch Herrchen und Frauchen bei dieser Hitze des öfteren im Pool gewesen. Ich mag ja Wasser nicht so sehr, warum erzähle ich ein andermal. Ich werde auch ab und zu geduscht, das mag ich auch nicht. Und heute kam ausgerechnet Frauchen auf die Idee mich mit in den Pool zu nehmen. Und ich war total ahnungslos und hab mich bereitwillig hochnehmen lassen. Doch dann ist sie auf Herrchen zu, der schon im Pool war, und hat mich in seine Arme gegeben. Diesen Verrat wird sie mir auf jeden Fall büßen. Jedenfalls habe ich mich ganz fest an Herrchen geklammert, damit er mich nicht ins Wasser fallen lässt. Wer konnte denn ahnen, dass er sich einfach hinsetzt, und ich sDSCI0131o nass wurde? Das waren die schlimmsten 5 Minuten seit langem. Zum Glück hat mich Herrchen nach ein paar Schwimmrunden sofort wieder raus gelassen und da dachte ich schon, der Schrecken ist vorbei. Und was kam dann??? Frauchen mit dem Gartenschlauch. Ein wenig dankbar bin ich ihr ja schon, dass sie mich nochmal abgespült hat, weil mein Fell so nach Chlor gerochen hat und das war echt unangenehm, aber Wasser mag ich trotzdem nicht.
Zum Glück war damit der Poolalbtraum vorbei. Normalerweise hätte ich mich mit einer Runde auf dem Teppich schuppern belohnt für das Überleben, aber da Frauchen und Herrchen im Pool waren, musste ich mich mit dem Rasen und Sand begnügen, was auch schön war. Und als Bonus trage ich ganz viel Sand ins Haus, das wird Frauchen besonders freuen. Das hat sie davon mich einfach mit in den Pool zu nehmen. Damit wünsche ich euch Menschen rasche Abkühlung, ich hechle mir die Hitze einfach weg.

Bekes, der Hühnerheld

Hallo meine treuen Fans,

heute möchte ich euch erzählen, wie die frechen Hühner einfach nicht schlafen gehen wollten und auch noch ausgebrochen sind. Wir haben neun Hühner, die auch immer machen, was ich sage. Und meistens kümmert sich auch Herrchen um die Hühner, weil er nicht so früh ins Bett geht wie Frauchen. Nun war es aber so, dass es Herrchen ganz doll schlecht ging und er mich nicht mal durch das Haus oder den Garten gejagt hat, wie sonst immer. Da wusste ich, irgendetwas ist nicht in Ordnung. Als dann Frauchen zu den Hühner gegangen ist, habe ich schon übles geahnt. Frauchen hat nicht so viel mit den Hühnern zu tun und weiß auch nicht, wie schnell die ausbüxen können oder wie man sie richtig treibt. Nun wollte Frauchen die Hühner in den Stall sperren. Da es aber ein sehr warmer Tag war, wollten die Hühner noch nicht schlafen gehen. Und als Frauchen versucht hat sie in den Stall zu treiben, sind doch tatsächlich einige in Panik geraten und durch den Zaun gesprungen. Hühner sind echt nicht die klügsten. In ihrer Not hat Frauchen mich gerufen und ich habe20150621_124326 natürlich sofort reagiert und die entflohenen Hühner zurück ins Gehege getrieben. Ich bin nicht umsonst der beste Hütehund im Smaragdpalast (und der einzige, Anm. der Redaktion). Danach haben Frauchen und ich gemeinsam die Hühner in den Stall getrieben, sie von der einen und ich von der anderen Seiten. Wir waren ein echt gutes Team. Zum Glück hat Frauchen mich gerufen, allein hätte sie das nie geschafft, sie hat ja nicht die Erfahrung wie ich. Als wir fertig waren haben wir gesehen, dass Herrchen einfach aus dem Fenster zugeguckt und gelacht hat. Gemeinheit. Der hätte ruhig mal helfen können.

Nächste mal berichte ich euch dann vom Nachwuchs. Das wird ein Spaß.

Bekes, der Teppichfanatiker

Heute möchte ich euch von meinem Alltag erzählen.

Jeden Morgen um 4.30 steht mein Frauchen auf. Ich warte natürlich die ganze Nacht auf dieses komische Rauschen, wovon Frauchen wach wird. Dann lässt sie mich raus in den Garten, wo ich natürlich sofort erst mal überprüfen muss, ob alles noch so wie am Abend ist. Alle Blumen sind an ihrem Platz, der große Teich ist immer noch da und auch sonst ist alles wunderbar ruhig. Nach einer Weile lässt Frauchen mich wieder rein und ich passe auf, dass sie ihre Tasche ordentlich packt und ihren Napf leer frisst.. Ich hätte natürlich auch gerne etwas, aber Herrchen füttert mich immer. Damit ich nicht an Hunger sterbe, bekomme ich immer ein Leckerli von Frauchen. Leider geht sie dann auch und ich sehe sie den ganzen Tag nicht, aber das Leckerli schmeckt vorzüglich. Bedauerlicherweise bekomme ich immer nur eins.
Wenn Frauchen also das Haus verlassen hat, lege ich mich wieder schlafen, denn ich weiß, sie kommt bald wieder. Außerdem steht Herrchen dann auch um 7.30 Uhr auf und dann bekomme ich endlich Frühstück. Herrchen füllt sich seinen Napf auch immer und natürlich passe ich auf, dass er ihn auch leer macht. Leider muss er dann auch gehen, und ich bin so ungerne alleine. Aber Herrchen sagt immer, dass ich auf das Haus aufpassen soll und das mache ich natürlich.
Sobald er also aus dem Haus ist, schau ich erst mal, ob die Tür auch wirklich verschlossen ist, indem ich mich ganz oft dagegen werfe. Manchmal kratz ich auch, aber dafür wurde ich schon oft an gemeckert, deswegen mach ich das jetzt nicht mehr so oft. Wenn ich also sicher bin, dass die Tür auch wirklich verschlossen ist, mache ich meinen Rundgang durch das Haus. Zuerst muss ich in die Schränke in der Küche gucken, ob meine Leine auch noch da ist. Die Leine ist mein bester Freund, immer wenn sie aus dem Schrank geholt wird, passiert was spannendes. Dann muss ich überprüfen, ob das Lager von Frauchen und Herrchen auch leer ist. Niemand darf in das Lager von meinen Menschen. Und natürlich muss ich auch aus dem Fenster schauen, ob die Hühner sich benehmen und ob fremde Menschen herum schleichen. Aber meistens ist alles ruhig, sogar die Hühner. Dann hole ich den Schlaf von der Nacht nach, immer hin passe ich die ganze Nacht auf Frauchen und Herrchen auf. Manchmal klingelt es ganz laut und ich werde geweckt, aber ich gebe keinen Mucks, damit niemand auf mich aufmerksam wird. Sollte dann doch jemand in das Haus dringen, kann ich ihn so unbemerkt anfallen und mich fest beißen, bis Herrchen nach Hause kommt. Aber das ist bisher noch nicht passiert.
Wenn ich nicht mehr müde bin, renne ich durch die Wohnung, springe auf die Couch und drehe ein paar Runden um den Couchtisch. Wenn ich dann höre, dass Herrchen wieder kommt, lege ich mich in den Eingang und freue mich, dass er endlich wieder da ist.
Zuerst macht Herrchen sich Mittag, Menschen essen viel mehr als Hunde, manchmal darf ich auch mit ihm auf der Couch liegen. Und danach gehen wir beide in den Garten und ich passe auf, dass Herrchen im Garten nichts passiert. Und natürlich habe ich ein Auge auf die Hühner, die sind nämlich sehr neugierig und belagern Herrchen manchmal. Ich musste auch schon helfen die Hühner in ihren Stall zu treiben, weil sie ausgebüxt sind. Das kann ich am besten.
Irgendwann kommt auch Frauchen endlich nach Hause. Da freue ich mich immer besonders, weil ich ihr auf den Arm springen darf und dann trägt sie mich durch den Garten. Zum Glück bin ich nicht so ein schwerer Hund. Manchmal legen sich meine Menschen dann auf eine Liege und dann liege ich zwischen den beiden und betrachte mein Reich. So fühle ich mich am wohlsten.
Leider geht dann der Tag auch schon bald zu Ende. Ich bekomme wieder dieses super leckere Futter, und auch meine Menschen fressen. Gelegentlich, wenn Frauchen das Essen für die Menschen zubereitet, fällt ihr was runter und das darf ich dann fressen. Paprika habe ich am liebsten. Nachdem alle Näpfe leer sind, liegen wir faul herum, also ich zumindest. Irgendwann steht Frauchen auf und ich weiß, ich darf nochmal die allabendliche Über20140330_203632prüfung des Gartens machen, bevor es auf mein Lager geht, wo ich schlafe. Frauchen geht dann auch immer in ihr Lager, aber Herrchen geht erst viiiel später, sodass ich noch lange auf ihn aufpassen muss. Wenn dann meine beiden Menschen auf ihrem Lager sind, kontrolliere ich nochmal alle Räume und gehe dann auch auf meiner Lager. Es war wieder ein ereignisreicher Tag und zur Belohnung reibe ich mich nochmal quer über den Teppich. Das Gefühl ist sooo schön, dass ich das am liebsten immer machen würde, aber dann wäre es ja nichts besonderes mehr.

Natürlich ist nicht jeder Tag gleich, manchmal kommen meine Homa und mein Hopa (Hundeoma und Hundeopa, Anm. der Redaktion) vorbei, die mich damals auch aus Ungarn geholt haben, und dann darf ich mit Csibi spielen. Almos mag mich immer noch nicht so sehr, aber ich biete ihm die Stirn und belle ihn fleißig an. Manchmal gehen auch fremde Hunde am Grundstück vorbei, aber die trauen sich nicht in mein Revier. Ich passe immer schön auf, und werde auch viel dafür mit Leckerlis belohnt. Aber das war es dann für heute, ich muss wieder auf die Hühner aufpassen, die machen heute einen ganz schönen Lärm. Nächste mal kann ich ja erzählen, wie Frauchen und ich die Hühner in den Stall getrieben haben. Wir waren ein echt gutes Team und Frauchen hat auch immer gemacht, was ich ihr gesagt habe. Sie vertraut da auf meinen angeborenen Instinkt und auf mein Können. 😀