Die 5.Welle von R.Yancey

Titel: Die 5. Welle
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Taschenbuch
Trilogie

„Ich kann ihm nicht vertrauen. Ich muss ihm vertrauen. Ich kann ihm nicht glauben. Ich muss ihm glauben. Ist das das letztendliche Ziele der Anderen, die Welle, die alle Wellen beendet: uns unsere Menschlichkeit bist auf die blanken, animalischen Knochen auszuziehen, bis wir nur noch seelenlose Raubtiere sind, die die Drecksarbeit erledigen, so einsam wie Haie mit genauso wenig Mitgefühl?“ (S.378)

Klappentext:
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält …

Cassie, von Cassiopeia, ist für ihre 16 Jahre beeindruckend stark. Obwohl sie so zielich jeden, der ihr wichtig war, verloren hat, gibt sie nicht auf. Sie hat ihrem Bruder Sammy versprochen, dass sie ihn holen kommt. Und sie ist fest entschlossen, dieses Versprechen zu halten. Auch ein Schuss in ihr Bein und der verfolgende Silencer wird sie nicht aufhalten können. Oder doch?
Wie würde wohl ein Angriff von Außerirdischen aussehen? Cassie zieht viele Vergleiche mit bekannten Filmen und Büchern und stellt dabei fest, dass nicht so läuft wie in diesen. Die Angriffswellen werden durch Cassies Erinnerungen erklärt und beschrieben, was das Ganze noch furchtbarer wirken lässt. Die Vorstellung einer schleichenden Invasion ist so viel schlimmer, wenn man das Ausmaß erst so richtig begreift.
Der Autor führt uns in eine Welt, wie sie schlimmer kaum enden kann. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Aber sehr wahrscheinlich ändert das ja doch nichts. Die Menschheit sucht im All nach intelligentem Leben, weil es auf der Erde keines gibt.

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