Keim des Zweifels von S.Bräutigam

Titel: Keim des Zweifels
Autor: Sandra Bräutigam
Verlag: dotbooks/ BloggDeinBuch
eBook

Stella Bartholdy ist freie Journalistin und auf dem Weg zu dem hoch angesehenen Wissenschaftler Viktor Degan, der auf dem Gebiet der Stammzelltherapie forscht. Sein Ziel ist es, den Alterungsprozess des Menschen aufzuhalten. Unverhofft lädt er Stella zum Abendessen ein, und nach nur wenigen Wochen folgt sie ihm nach Dubai. Doch dort wird sie nicht ganz heimisch, und ihr Kinderwunsch scheint auch nicht wirklich wahr zu werden. Und auch sonst scheint Viktor ihr so einiges zu verheimlichen.

Keim des Zweifels von S.Bräutigam ist ein Thriller, der in Dubai spielt. Der Titel verspricht Spannung, aber dieses Buch ist langweilig, kommt nicht auf den Punkt und wenn es denn irgendwie spannend wird, ist es ganz schnell vorbei und das Buch ist zu Ende. Die Schreibweise der Autorin ist leicht verständlich, und die wissenschaftlichen Begriffe sind gut erklärt. Im Anhang wird dann auch nochmal der aktuelle Stand der Forschung auf den jeweiligen Gebieten erklärt.
Stella, die Hauptperson, wird als Person sehr oberflächlich beschrieben, genau wie alle anderen Personen in dem Buch. Alle scheinen Geheimnisse vor den anderen zu haben, und als Leser hat man nicht das Gefühl dazuzugehören. Es kommt einem vor, als würde man Autos von oben auf einer Autobahn beobachten, und als könnte man nicht ganz nachvollziehen, was da nun eigentlich wirklich passiert. Mir fehlt die Tiefe der Personen. Auch die Machenschaften von Viktor sind auf den ersten Blick wirklich übel, wie er Stella ohne ihr Wissen benutzt oder dass er ihr alles verheimlicht, woran er wirklich forscht und wie weit er ist. Das Auftauchen des Geheimdienstes fügt dem Buch etwas Spannung zu, endet aber als langweilige Geste der Regierung. Der Höhepunkt ist eher ein kleiner Berg in einem Dorf und nicht der Himalaya, und das Ende ist abrupt und irgendwo auch offen.

Alles in allem fand ich das Buch nicht sehr spannend, ich war froh, als es endlich vorbei war und musste mich wirklich zwingen es zu Ende zu lesen.

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