Monster, mein von S.Henke

20151113_184534Titel: Monster, mein
Autor: Sandra Henke
Verlag: U-Line, BloggDeinBuch
Taschenbuch

Solitude ist auf der Suche nach puren Homo sapiens. Die Welt wurde durch eine nukleare Katastrophe zerstört, mit ihr alles Leben und die Umwelt. Und Solitude hofft in einer Gruppe Homo sapiens mehr Glück zu haben. Ihre Suche führt sie nach Cuxhave, jetzt Cux genannt. Doch sie ahnt nicht, dass Homo sapiens und die Mutanten nicht die einzigen Rassen in Cux sind, und gerät sofort zwischen die Fronten.

Das Cover dieses Buches zeigt eine hübsche junge Frau mit Dreadlocks. Passt zwar nicht ganz so zum Buch, ist aber ein Blickfang. Und seien wir doch ehrlich, wer will schon abgemagerte, ungewaschene Menschen auf einem Cover sehen. Inhaltlich spricht mich das Buch sehr an. Die zerstörte Welt, die verschiedenen Rassen, der Machtkampf um ein bisschen saubere Erde und Wasser. Erinnert mich manchmal ein wenig an unsere heutige Zeit, nur dass die Welt (noch) nicht nuklear zerstört wurde. Dieses Buch zeigt, dass die Menschen (und die anderen Rassen) nicht über ihren Schatten springen können, selbst wenn es nur noch 15 „pure“ Homo sapiens gibt, wo es mal 100 waren. Anstatt sich zu einer großen Gemeinschaft zusammen zu schließen, wird sogar innerhalb einer Gruppe intrigiert, angegriffen und getötet. So wenig Menschen es in dieser Welt gibt, so wenig Menschlichkeit gibt es auch, oder sogar noch weniger. Nur ein Mutant, von dem man eigentlich das schlimmste erwartet, zeigt wahre Menschlichkeit.
Der Schreibstil ist flüssig, spannend, die Umgebung und Solitude sehr gut beschrieben. Man kann sich schon die Grausamkeit dieser zerstörten Welt gut vorstellen. Aber, hier kommt dummerweise ein aber, sind sehr viele Fehler in dem Buch. Vertauschte Buchstaben, falsche Zeitformen, Plural wo Singular stehen müsste, Wörter zu viel. Klar, das kann jedem mal passieren, aber in diesem Buch stört es den Lesefluss, sonst würde ich das gar nicht erwähnen. Ich kann dieses Buch empfehlen, gar keine Frage. Die romantische Dystopie ist spannend und fesselnd und macht nachdenklich, aber bitte nicht in der 1.Auflage zulegen.

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