Schwebezustand von A.Jungwirth oder: Warum ich mich manchmal alt fühle

Titel: Schwebezustand
Autor: Andreas Jungwirth
Verlag: cbt
Taschenbuch

Manchmal gibt es so Momente, da komme ich mir alt vor. Zum Beispiel wenn ich erzähle, dass ich ein mal im meinem Leben Schule geschwänzt habe. Und zwar um zu einer Demo gegen Bush und den Irakkrieg zu gehen. Und wenn dann die Antwort kommt „Das war vor zwei Präsidenten!“, dann, ja dann!, fühle ich mich alt.
Oder aber wenn ich ein Buch lese und nur denke „Was für eine gequirlte Teenie … mist.“ Nicht, dass das Buch schlecht ist. Ich komme nur mit den Teeniedramen nicht zurecht. Beste Freundinnen, die sich wegen eines Jungen streiten. Es mag sein, dass es daran liegt, dass die Protagonisten 14 sind und ich schon mehr als doppelt so alt. Wer meinen Blog verfolgt weiß aber, dass ich hauptsächlich Jugendbücher lese. Aber dieses hier ist mir irgendwie zu jung. Zu banal.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, nur über einige Formulierungen oder Wörter stolper ich ab und an und bin mir nicht sicher, ob sie falsch sind oder mit Absicht so gemeint.
Spannung wird durch die Tagebucheinträge von Paul erzeugt. Und wie es weitergeht, kann ich leider nicht sagen, denn ich habe die Geduld mit Sophie, Vanessa und Jonas verloren. Es tut mir leid, aber das Buch ist so gar nicht meins. Ich fühle mich schlichtweg zu alt dafür.

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