Wie neugeboren durch Fasten von Dr.med H.Lützner oder: Wie ich meine letzte Woche verbracht habe

Titel: Wie neugeboren durch Fasten
Autor: Dr.med Hellmut Lützner
Verlag: GU
Taschenbuch, Ratgeber

Ja, ich habe mich entschieden zu Fasten. Und ja, ich bin der Meinung das war eine gute Entscheidung. Ich habe mich ganz viel nach dem Buch gerichtet, habe es zur Vorbereitung gelesen und immer mal wieder nachgelesen.

Ich habe als Entlastungstag einen Obsttag eingelegt, wobei in dem Buch 1,5kg Obst empfohlen werden und ich glaube nicht, dass ich das geschafft habe. Zumindest habe ich eine Menge Obst übrig gehabt. Ich habe versucht auf meinen Magen zu hören, was mir gar nicht so leicht viel. Zumindest beim Abendbrot habe ich es vermutlich übertrieben. Aber naja.

Der erste Fastentag lief easy peasy, ich hatte kein großes Hungergefühl, habe mir Brühe für die Woche gekocht und eingefroren, war spazieren und bin früh zu Bett gegangen.
Der zweite Fastentag lief leider nicht so gut. Ich habe nach dem Frühstück einen Spaziergang gemacht, und danach lag ich so ziemlich den ganze Tag auf der Couch. Mein Körper hat offensichtlich so stark entgiftet, dass er sich nicht anders zu helfen wusste und alles über den Magen rausging. Geschlafen habe ich dafür sehr gut.
Der dritte Fastentag lief besser. Ich war noch etwas vorsichtig und habe das Frühstück, also meinen Kräutertee, bei einem Film auf der Couch verbracht, aber schon bald ging es mir besser und ich bin wieder spazieren gegangen. Bekes freut sich darüber natürlich immer sehr. Das Hungergefühl war eigentlich von Anfang an nicht da. Abends trinke ich dann immer verdünnten Saft, und bisher bekommt mir das alles sehr gut.
Die negativen Dinge, die man so erwarten kann, also Mundgerucht, schwarze Zunge, strenger Körpergeruch, sind zum Glück nicht vorhanden und ich hoffe sehr, dass es so bleibt. Vor allem freue ich mich auf Knäckebrot.
Abgenommen habe ich bisher 1,5 kg. Trotz meines zweiten Fastentages, bei dem ich quasi nichts bei mir behalten habe, habe ich an dem Tag nur 500g abgenommen. Ich hatte schlimmeres erwartet.
Der vierte und fünfte Fastentag verlief eigentlich normal. Ich war spazieren, fühle mich gut, und trinke ganz viel Wasser. Ich freue mich schon sehr auf mein Fastenbrechen und war am fünften Tag einkaufen. Obwohl ich auf vieles Appetit habe, konnte ich ohne Probleme widerstehen, und habe wirklich nur das auf meiner Liste gekauft. Es wird viel Obst und Gemüse geben, am meisten freu ich mich jedoch auf Knäckebrot.

Alles in allem finde ich dieses Buch sehr hilfreich. Es gibt nicht nur Tipps, wie man fastet, sondern auch Rezeptideen für den Entlastungstag, verschiedene Brühen für die Fastenzeit und Rezepte für die Aufbautage. Außerdem gibt es Tipps, wie man mit Fastenkrisen umgehen kann, wo man sich nach Mitfastenen umschauen kann, wie man seine Freizeit verbringen könnte, was man vom Fasten zu erwarten hat, und wann es angebracht ist zu Fasten, oder eben nicht zu Fasten.
Es ist also ein sehr umfangreicher Ratgeber, ohne ermüdend zu sein. Für mich war er eine große Stütze.

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